Schatzfinder



Unterwegs in Feld, Wald und Welt

Geocaching
Dienstag, 1. Januar 2008
Kategorien: Allgemein,Geocaching | Tags: ,

Geocaching ist die weltweite, moderne Art der Schnitzeljagd oder Schatzsuche mit Unterstützung aus dem All. Nette Menschen aus aller Welt verstecken an möglichen und unmöglichen Stellen Schätze (Caches) und lassen Andere danach suchen. Meistens bestehen diese Schätze aus einer Tupperdose oder einer Filmdose. Auf diese Weise lernt man oft die interessantesten Plätze und Gegenden kennen. Im Cache findet sich ein Logbuch, in das sich die Finder eintragen können und oft lustige Sachen zum Tauschen.

Die Caches und ihre Verstecke sind sehr unterschiedlich: mal konnten wir mit dem Auto bis an den Cache heranfahren, mal mussten wir 30 km laufen und auf einer Burgruine biwakieren, mal war der Cachebehälter kleiner als ein Finger, mal war es ein Koffer im Wald, mal hing der Cache in 15 m Höhe auf einem Baum, mal seilten wir uns Nachts von einer Eisenbahnbrücke ab, mal mussten wir zum Cache auf eine Insel schwimmen, mal standen wir mitten in einer belebten Fussgängerzone. Wir waren auf Friedhöfen, auf Berggipfeln, sind in Höhlen und Ruinen herumgekrochen, haben tolle Wanderungen durch Wälder und über Felder gemacht, sind Kilometerlang durch Abwasserrohre gekrochen, haben tagelang an Rätseln herumgetüftelt oder sind ganze Nächte bis zum Morgengrauen im Wald unterwegs gewesen. Fast immer hatten wir einen Riesenspaß bei der Suche und dem Finden. Ein paar Eindrücke sind auf dieser Seite zu finden.

Für die Suche braucht man einen GPS-Empfänger, die Schatzbeschreibung und manchmal auch spezielle Ausrüstung. Dann kann es losgehen auf die Jagd nach der Tupperdose. Wer einmal damit angefangen hat, ist schon verloren…



Bahntag – (kl)eine Tagesrundreise durch Deutschland
Samstag, 23. November 2013
Kategorien: Geocaching,Touren

Wir gehen doch auch gerne einmal in der Stadt Cachen. Vor allem, wenn wir noch nicht dort waren und es ein paar nette Multis gibt. Was kann man alles machen, wenn man einen Tag mit der Bahn herumfahren kann? Welche Städte kann man in 24 Stunden mit der Bahn bequem besuchen?

Wir wollten nicht viel umsteigen und wenigstens 2 Stunden in jeder Stadt haben. Außerdem sollten es möglichst Städte sein, wo wir noch nicht unterwegs waren. Nach einem gewissenhaften Studium der Fahrpläne hatten wir eine Route zusammen.

Start um 0:09 Uhr in Hanau als Zubringer nach Frankfurt für den Nachtzug nach Leipzig. Dort kamen wir kurz nach halb sieben morgens an. Schon am Bahnhof lag der erste kurze Multi. Weiter ging es durch die morgendliche Stadt. Irgendwann wurde es dann auch hell, was das Cachen enorm erleichterte. Nach einem kleinen Frühstück am Bahnhof ging es kurz vor neun mit dem ICE nach Hamburg.

Cacheliste Leipzig
Multi-Cache Gleis 26 – Reloaded
Mystery Cache Leipziger Touristencache I
Multi-Cache Denkmalschutz
Mystery Cache Ring ring! RELOADED

Pünktlich zum Mittagsläuten kamen wir in Hamburg an. mehr…



Mega Riga 2013
Montag, 15. Juli 2013
Kategorien: Geocaching,Touren

Schatzfinder bei MegaRiga 2013

Der erste Mega Event in den baltischen Staaten gab uns den Anstoß, endlich einmal nach Riga zu fahren. Mit dem Flugzeug ging’s zum “Starptautiskā lidosta Rīga” und von dort mit dem Bus ins Zentrum. Wir hatten uns ein nettes, kleines Hotel in der Altstadt gesucht, das für unsere Aktivitäten zu Fuß oder mit Bus und Straßenbahn ideal gelegen war. In einer kleinen Gasse in der Fußgängerzone gelegen, blieben wir von Verkehrslärm vollständig verschont. Erstaunlicherweise war es dadurch aber keineswegs ruhig, denn in der Altstadt herrscht in den zahllosen Kneipen und Biergärten täglich Hochbetrieb bis zum Morgengrauen – inkl. Livebands.

Das Wetter war die ganze Zeit über sommerlich warm und die Sonne verwöhnte mehr…



Garmin GPSMAP 62s
Mittwoch, 1. September 2010
Kategorien: Geocaching | Tags: ,

Seit kurzem haben wir ein neues GPS-Gerät. Das neue Garmin GPSMAP 62s. Unser kurzes Intermezzo mit einem Garmin Oregon 550t zeigte uns, dass wir mit einem Touchscreen und der Ablesbarkeit der Anzeige auf Dauer nicht glücklich wurden. Nun brachte Garmin das GPSMAP62s heraus und es schien ein Nachfolger des bewährten GPSMAP 60Cx zu sein. Tatsächlich haben Beide auf den ersten Blick viele Ähnlichkeiten, aber es stecken ganz unterschiedliche Technik und Software im Gehäuse. So ist nun z.B. der direkte Import von GPX-Dateien möglich, die Anzeige von Geocache-Beschreibungen (Beschreibung mit Logs usw.) und Einstellungen können in Profilen abgelegt werden. Geblieben ist die Bedienung über die griffigen Tasten und die zahlreichen kontextabhängigen Menüs.

Gut gefallen uns auch:

  • sehr gute Ablesbarkeit der Anzeige unter verschiedensten Lichtverhältnissen
  • Akkulaufzeit
  • “direkter” Zugang zu vielen Funktionen über Tasten und Menüs
  • Genauigkeit und Empfangsstärke

Nett ist auch, dass man das Gerät in die Tasche stecken kann, ohne dass immer gleich irgendwelche Dinge verstellt werden. Das war mit dem Oregon Touchscreen etwas nervig, wenn man die Tastensperre nicht dauernd ein- und ausschalten wollte (Nebenbei hat man mit dem Display nun auch wieder eine prima Unterlage für das Schreiben in Logstreifen). Das kleinere Display gegenüber dem Oregon hat uns bisher noch nie gestört. Aber es gibt auch etwas, was wir manchmal vermissen: die eingebaute Kamera des Oregon 550t war ab und zu ganz praktisch.