Schatzfinder



Unterwegs in Feld, Wald und Welt

PDA/Smartphone
Mittwoch, 30. Januar 2008
Kategorien: Geocaching | Tags:

Für die Planung auf längeren Cachetouren hat es sich bewährt mit einem PDA oder Smartphone unterwegs zu sein. Früher hatten wir einen Palm Vx, dann einen Palm Tungsten E2 und später einen PocketPC Siemens Fujitsu Pocket Loox N520. Der hat sogar einen GPS Empfänger eingebaut, was nicht unbedingt ein Nachteil ist. Auf dem PDA verwendeten wir für die Cachebeschreibungen Cachemate und als Kartensoftware Pathaway. Beide Programm gibt es sowohl für Palm als auch für PocketPC.

Aktuell (Anmerkung: das war bis Ende 2009 der Fall. Inzwischen verwenden wir ein Oregon 550t) haben wir meist ein Samsung SGH-i600 dabei, das ein Mobiltelefon mit WindowsMobile Betriebssystem ist. Die Cachebeschreibungen exportieren wir als Mobipocket-Buch (aufgebaut als verlinkte HTML-Seiten) aus GSAK. Das geht mit einem Makro per Knopfdruck automatisch. So sind Telefon und Cachebeschreibungen in einem Gerät vereint und wir müssen nicht eine ganze Sammlung an Apparaten und Akkus durch den Wald tragen. Damit ausgestattet lassen sich bequem einige hundert Cachebeschreibungen mitnehmen und auch mehrtägige Touren ohne PC prima planen und durchführen. Bei Bedarf ist damit auch von unterwegs ein Blick in Wikipedia, der Internetzugriff oder das Versenden einer e-Mail möglich. Auf langen Touren und im Urlaub erfassen wir die Logs dann unterwegs mit einem Texteditor in einer Vorlage. Dann ist Zuhause das halbautomatische Loggen per GSAK nur einen Knopfdruck entfernt.

Für den rauhen Geländeeinsatz und im Regen ist ein PDA sicherlich zu empfindlich. Das Smartphone ist ein ganzes Stück kompakter und unempfindlicher. Aber für solche Fälle nehmen wir immer einen Papierausdruck mit und haben ja die robusten Handempfänger, die sehr stoßfest und wasserdicht sind.

Bei Multi- und Mysterycaches mit komplizierterer Beschreibung, Aufgaben oder Rechenformeln sind ein Papierausdruck und ein Bleistift in der Hosentasche meist viel praktischer als ein PDA/Smartphone. Man kann lange Geschichten, Anleitungen und Aufschlauungen lesen, sich direkt Notizen machen und Ergebnisse notieren. Zudem ist es kommunikativer gemeinsam auf einen Zettel zu schauen, als wenn immer nur einer in ein kleines Kistchen starrt. Und am Ende hat man garantiert einen Stift für das Logbuch dabei.