Trotz des Hin und Hers im Vorfeld der Garmin GPS-Festivals (Mega-Event oder nicht, Kommerz oder nicht…) entschlossen wir uns – nicht zuletzt wegen der Zeche Zollverein – zu einem Wochenende in Essen. Die Zeche als Kombination aus UNESCO-Weltkulturerbe und Lost-Place interessierte uns sehr.
Und wir wurden sehr angenehm überrascht an welch schöne, interessante oder grüne Flecken wir im Laufe des Wochenendes durch verschiedene Geocaches geführt wurden. Den Freitag verbrachten wir auf der Margarethenhöhe und im und um den Gruga-Park. Die Margarethenhöhe als geschlossene und geschützte Siedlung verströmt einen ganz eigenen idyllischen und nostalgischen Charme. Es machte großen Spaß durch die Gässchen zu streifen, die Ruhe zu genießen und ein paar Caches zu suchen. Gleich nebenan liegt das Gelände der Gruga. Die Bildersuche “Gruga (deut. & engl.)” führte uns in fast alle Ecken des weitläufigen Parks. Es war nicht ganz einfach alles zu finden, aber insgesamt sehr fair gemacht.
Am Samstag standen das GPS-Festival und die Zeche Zollverein im Vordergrund. Egal was im Vorfeld des Festivals alles schiefgelaufen war, die Veranstaltung war sehr interessant. Neue GPS-Geräte ausprobieren, Info- und Verkaufsstände, Sonderführungen über das Zechengelände boten genug Zeitvertreib für uns. Dazu gab es eine ganze Reihe von alten und neuen Caches auf dem riesigen Gelände der Zeche und der Kokerei. Die neuen Caches fanden wir zum großen Teil nicht so interessant und widmeten mit viel Genuß dem Cache “Essen Katernberg: Kokerei Zollverein“, der uns gründlich das Gelände der Kokerei erkunden ließ. Nebenbei stolperten wir immer wieder über Ansammlungen von Cachern, die gerade beim Loggen des einen oder anderen Caches waren. Da hätte das GPS-Gerät Pause machen können.
Am Sonntag machten wir noch einige Caches im Zentrum von Essen und fanden wirklich ausgedehnte, schöne Parks, Kunst und Kultur am Wegesrand. Auf jeden Fall war das ein lohnendes Wochenende im “Ruhr-Pott”, der sich in den letzten Jahrzehnten mächtig gewandelt hat.






