Hadrianswall und Newcastle
Der Hadrianswall zieht sich über 113 km quer von der West- zur Ostküste durch den Norden Englands. Gebaut wurde diese gigantische Befestigungsanlage ab dem Jahr 122 von den Römern unter Kaiser Hadrian. In nur 6 Jahren wurden die bestehenden Grenzanlagen zu einer durchgehenden 4 bis 5 Meter hohen Mauer ausgebaut. Etwa im Abstand einer römischen Meile errichteten die Grenztruppen (ungefähr 1,6 km) jeweils ein kleines Kastell, dazwischen zwei Wachtürme. Parallel verlief eine Militärstraße und im Hinterland befanden sich einige größere Kastelle und römische Siedlungen.
Heute verläuft entlang des Walls ein Fernwanderweg von Bowness-on-Solvay nach Wallsend (Newcastle), der über 135 km die beiden Küsten verbindet. Unterwegs finden sich fast durchgehend noch die Reste des Walls in Form von Gräben, Mauerresten oder von Fundamenten. Wir wanderten den Weg von West nach Ost, da wir am Ende der Reise noch ein paar Tage in Newcastle verbringen wollten. Sehr abwechslungsreich und unterschiedlich ist die Landschaft: flache Abschnitte werden im mittleren Teil von eindrucksvollen Hügelketten abgelöst.
Der Wanderweg ist sehr gut markiert und hat uns fast ohne Ausnahme sehr gut gefallen. Die Landschaft ist wunderschön, bietet weite Blicke und ist nur spärlich besiedelt. Im Juni trafen wir unterwegs nur hin und wieder andere Leute, meist in der Nähe der Ausgrabungen und kleinen Museen. mehr…
GPS-Empfänger

Wir verwendeten früher ein Garmin Geko 201. Das Geko ist sehr klein, preiswert und leicht. Es kann eigentlich alles, was man zum Geocachen braucht. Einzig die Micro-Batterien (AAA) sind nicht optimal. Aktuell (Anmerkung: das war bis Ende 2009 der Fall) haben wir ein Garmin GPSMAP 60Cx und ein Garmin Legend HCx. Beide Geräte können mit einem großen farbigen Display auch Karten darstellen, Routen berechnen und sind ein ganzes Stück komfortabler zu bedienen. Zusätzlich haben sie neuere Empfangsteile, die auch mit schlechten Empfangsbedingungen z.B. im dichten Wald besser zurecht kommen. Sie verwenden Mignonzellen (AA) und haben dadurch eine längere Laufzeit. Mit einer zusätzlichen Straßenkarte und einer topographischen Karte hat man es auf der Straße und im Wald wesentlich bequemer, vor allem bei längeren Touren. Auch die Anfahrt zum Cache oder zum Parkplatz in unbekannten Gegenden ist oft einfacher. mehr…
Amsterdam
Auf der Anreise mit der Fähre nach Newcastle machten wir einen Stopp in Amsterdam. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir anderthalb Tage Zeit für Bummeln durch die Stadt, Besichtigungen und Cachen. Dass Amsterdam eine sehr schöne Stadt ist, müssen wir niemandem erklären. Die Mischung aus kleinen Gässchen, Grachten und schmalen Häusern in der Altstadt ist wirklich sehenswert. Dazu kleine Cafés, ausgefallene Krusch- und Krempelläden und Fahrräder aus allen Richtungen.
Ganz besondes ist uns der Cache Amsterdam Urban 2 – Under the bridge in Erinnerung geblieben. Denn er ist nur mit einem Tretboot zu erreichen. Es war kein Problem ein Tretboot zu mieten und dank GPS auch den Weg durch die Grachten zu finden. Aber es war doch etwas ungewohnt aus der Dackelperspektive ausgewachsenen Schiffen zu begegenen und dabei mit der merkwürdigen Steuerung zu kämpfen. Den Cache selber haben wir dann gut gefunden, nur das Bergen war gar nicht so einfach. Wenn man aufsteht, ist so ein Tretboot doch sehr wackelig und es will auch partout nicht an einer Stelle liegen bleiben. Nach einer Stunde haben wir das Boot wieder zurückgegeben und waren fix und fertig. Eine Stunde mit dem Tretboot ist anstrengender als den halben Tag Radfahren. Aber es war ein Riesenspaß und ist für einen Amsterdambesuch unbedingt zu empfehlen. Nicht schlecht war auch die Grachtenrundfahrt bei SK8RSAMINAMSTERDAM, bei der man verschiedene Zahlen vom Schiff aus finden kann. Dumm nur, dass unser Schiff ein paar der Stationen elegant umfuhr. mehr…