Schatzfinder



Unterwegs in Feld, Wald und Welt

Brüssel und Waterloo
Montag, 12. Mai 2008
Kategorien: Geocaching,Touren | Tags: ,

Das Atomium frisch poliertFür eine kurze Tour über Pfingsten hatten wir uns bald ein Ziel ausgesucht: Genval in der Nähe von Brüssel bot uns ein überaus preiswertes 5 Sterne Quartier (L**l sei Dank). Sehr schön an einem kleinen See gelegen residierten wir hier in der ehemaligen Schweppes-”Fabrik” sehr nobel.

Brüssel ist von dort nicht weit und das Atomium wollten wir schon seit langem einmal aus der Nähe sehen. Wir waren zunächst etwas skeptisch, ob die Gegend (“Messegelände”) drumherum besonders attraktiv für eine Cachetour sein möge. Aber wir wurden äußerst positiv überrascht: der Heyzel-Park ist eine weitläufige grüne Oase. Nach dem Besuch des Atomiums genossen wir daher die Runde über das Expo-Gelände von 1958 beim Cache Heyzel 1958. Ein Abstecher zum Königspalast und zu asiatischen Pagoden rundeten diesen Teil ab.

Anschließend stiegen wir in die U-Bahn zur Innenstadt. Dort angekommen stellten wir fest, dass die Cachebeschreibungen (und vor allem die Bilder für Dead Ends 1) alle noch im Auto lagen. Hatten wir es geahnt und deswegen gleich eine Tageskarte gekauft? Zwei U-Bahnfahrten später konnten wir dann loslegen und hatten viel Spaß auf der Sackgassenrunde Dead Ends 1. Hier wurden wir an verschwiegene kleine Plätze und in originelle Winkel geführt. Einzig der Final war dann etwas gruselig (inzwischen verlegt worden):  mitten in der Stadt an einem gewaltigen Abbruch-Bürokomplex lag ein kleiner “Park”. Durch die Bauarbeiten war auch dieser Park eine abgeschiedene Sackgasse und dort tummelten sich außer uns nur ein paar merkwürdige Typen, die wohl auf “Käufer” warteten. Es wurde gerade dunkel und wir fühlten uns nicht besonders wohl hier zu suchen. Aber nach den ganzen Stationen wollten wir auch den Final nicht auslassen. Es klappte dann auch noch mit dem Finden und wir verkrümmelten uns rasch. Entschädigt wurden wir mit einem Open-Air-Konzert ganz in der Nähe. mehr…



Beelitz Heilstätten
Freitag, 25. April 2008
Kategorien: Geocaching,Touren | Tags: , ,

Südlich von Berlin liegen die Beelitzer Heilstätten. Im Zeitraum von 1898 bis 1930 wurden dort von der Landesversicherungsanstalt Berlin eine Arbeiter-Lungenheilstätte errichtet. Auf dem gewaltigen Areal von ca. 200 ha liegen etwa 60 Gebäuden in unterschiedlichen Erhaltungs- bzw. Verfallszuständen. Zwischenzeitlich war hier ein russisches Militärkrankenhaus untergebracht. Davon zeugen viele Hinterlassenschaften.

Ein Rundgang über das Gelände und eine Besichtigung der Gebäude entführt in eine ganz eigene Welt des Verfalls und der Überbleibsel der verschiedenen Nutzer und Zeiten. Die Cacheserie von Barbie und Brüttler fügt sich in ganz besonderer Weise in diese Welt ein.

Wir haben dort auf dem Gelände einen sehr unterhaltsamen und spannenden Tag verbracht. Beim Durchstreifen der Gebäude, Gänge und Keller kamen wir an höchst interessante Stellen und wurden immer wieder von der einstmaligen Pracht der Gebäude berührt. Die Caches waren alle fair versteckt und ohne größere Probleme lösbar (was nicht heißen soll, dass sie schnell oder leicht zu finden waren). So blieb aber neben dem Cachen genug Zeit zum Schauen und Erkunden.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Zutritt nicht unbedingt gestattet oder vorgesehen ist und diverse Verletzungsrisiken birgt. Jeweils von der richtigen Seite kommend, mussten wir aber eigentlich nie direkt an irgendwelchen Verbotsschildern vorbeigehen oder -kriechen. Insgesamt war im April 2008 alles mehr oder weniger im grünen Bereich. Aktuell wird wohl ein größerer Teil des Geländes einer neuen Nutzung zugeführt. Vor einem Besuch sollte daher unbedingt die aktuelle Lage geprüft werden. mehr…



PDA/Smartphone
Mittwoch, 30. Januar 2008
Kategorien: Geocaching | Tags:

Für die Planung auf längeren Cachetouren hat es sich bewährt mit einem PDA oder Smartphone unterwegs zu sein. Früher hatten wir einen Palm Vx, dann einen Palm Tungsten E2 und später einen PocketPC Siemens Fujitsu Pocket Loox N520. Der hat sogar einen GPS Empfänger eingebaut, was nicht unbedingt ein Nachteil ist. Auf dem PDA verwendeten wir für die Cachebeschreibungen Cachemate und als Kartensoftware Pathaway. Beide Programm gibt es sowohl für Palm als auch für PocketPC.

Aktuell (Anmerkung: das war bis Ende 2009 der Fall. Inzwischen verwenden wir ein Oregon 550t) haben wir meist ein Samsung SGH-i600 dabei, das ein Mobiltelefon mit WindowsMobile Betriebssystem ist. Die Cachebeschreibungen exportieren wir als Mobipocket-Buch (aufgebaut als verlinkte HTML-Seiten) aus GSAK. mehr…