Travelbugs und Geocoins
In vielen Caches findet man Travelbugs und Geocoins. Das sind keine normalen Tauschgegenstände, sondern “trackable items” von Geocaching.com.
Ein Travelbug ist eine kleine Metallplakette, die von Cache zu Cache reist. Oft ist diese Plakette an irgenddeinen Gegenstand angehängt (vom Schlumpf bis zum Traktoreifen). Er hat hat meist ein bestimmtes Ziel oder eine Aufgabe.
Geocoins sind meist hübsche Metallplaketten bzw. Münzen, die zu einer Serie gehören. Die Geocoins werden von irgendwem erstellt und dann in einer gewissen Stückzahl in Umlauf gebracht. Viele Geocoins haben ein eigenes Logo unter dem sie auf der Geocaching.com Seite aufgelistet werden. Auch Geocoins haben oft eine bestimmte Mission zu erfüllen.
Wer einen Travelbug oder einen Geocoin in einem Cache findet, kann diesen mitnehmen und in einem anderen Cache wieder deponieren. Auf diese Weise kommt der Travelbug hoffentlich seinem Ziel näher.
Geocaching
Geocaching ist die weltweite, moderne Art der Schnitzeljagd oder Schatzsuche mit Unterstützung aus dem All. Nette Menschen aus aller Welt verstecken an möglichen und unmöglichen Stellen Schätze (Caches) und lassen Andere danach suchen. Meistens bestehen diese Schätze aus einer Tupperdose oder einer Filmdose. Auf diese Weise lernt man oft die interessantesten Plätze und Gegenden kennen. Im Cache findet sich ein Logbuch, in das sich die Finder eintragen können und oft lustige Sachen zum Tauschen.
Die Caches und ihre Verstecke sind sehr unterschiedlich: mal konnten wir mit dem Auto bis an den Cache heranfahren, mal mussten wir 30 km laufen und auf einer Burgruine biwakieren, mal war der Cachebehälter kleiner als ein Finger, mal war es ein Koffer im Wald, mal hing der Cache in 15 m Höhe auf einem Baum, mal seilten wir uns Nachts von einer Eisenbahnbrücke ab, mal mussten wir zum Cache auf eine Insel schwimmen, mal standen wir mitten in einer belebten Fussgängerzone. Wir waren auf Friedhöfen, auf Berggipfeln, sind in Höhlen und Ruinen herumgekrochen, haben tolle Wanderungen durch Wälder und über Felder gemacht, sind Kilometerlang durch Abwasserrohre gekrochen, haben tagelang an Rätseln herumgetüftelt oder sind ganze Nächte bis zum Morgengrauen im Wald unterwegs gewesen. Fast immer hatten wir einen Riesenspaß bei der Suche und dem Finden. Ein paar Eindrücke sind auf dieser Seite zu finden.
Für die Suche braucht man einen GPS-Empfänger, die Schatzbeschreibung und manchmal auch spezielle Ausrüstung. Dann kann es losgehen auf die Jagd nach der Tupperdose. Wer einmal damit angefangen hat, ist schon verloren…